7 Wege, dein Kopf-Chaos zu beenden – und 6 Gründe warum es überhaupt entsteht

von | Stand: 1. Sep. 2026

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30 Sekunden Zusammenfassung

  • Warum dein Gehirn Filme dreht: Negativitätsbias, Default Mode Network und ein Alarmsystem, das Ablehnung wie Lebensgefahr behandelt
  • Warum „Hör auf zu denken“ das Denken lauter macht – und was Kopfkino mit deinem Bindungsmuster zu tun hat (Schwan, Eisbär, Pinguin)
  • Warum der Projektor nicht im Kopf steht, sondern im Körper – und warum du ihn nicht mit Argumenten ausschaltest
  • 3 Wege aus der Forschung: Gefühle benennen, die Ausatmung verlängern, Gedanken haben, ohne sie zu glauben
  • 4 Wege aus meiner Praxis: die dritte Stimme fragen, das Alter des Films erkennen, das Gespräch führen oder bewusst lassen – und dein Sicherheitssatz für die Nacht

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Blogartikel zur Vertiefung lesen: Gedankenkarussell stoppen: 9 Wege aus der Grübelfalle Hier klicken!

Quellen:

Repetitives negatives Denken / Grübeln

  • Ehring, T. & Watkins, E. R. (2008). Repetitive negative thinking as a transdiagnostic process. International Journal of Cognitive Therapy
  • Nolen-Hoeksema, S., Wisco, B. E. & Lyubomirsky, S. (2008). Rethinking rumination. Perspectives on Psychological Science
  • Watkins, E. R. (2008). Constructive and unconstructive repetitive thought. Psychological Bulletin

Negativitätsbias

  • Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Finkenauer, C. & Vohs, K. D. (2001). Bad is stronger than good. Review of General Psychology

Default Mode Network / Gedankenwandern

  • Raichle, M. E. et al. (2001). A default mode of brain function. PNAS
  • Killingsworth, M. A. & Gilbert, D. T. (2010). A wandering mind is an unhappy mind. Science

Gedankenunterdrückung

  • Wegner, D. M., Schneider, D. J., Carter, S. R. & White, T. L. (1987). Paradoxical effects of thought suppression. Journal of Personality and Social Psychology

Bindung

  • Mikulincer, M. & Shaver, P. R. (2016). Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change (2. Aufl.). Guilford Press

Körper / Perseverative Cognition

  • Brosschot, J. F., Gerin, W. & Thayer, J. F. (2006). The perseverative cognition hypothesis. Journal of Psychosomatic Research
  • Ottaviani, C. et al. (2016). Physiological concomitants of perseverative cognition: A systematic review and meta-analysis. Psychological Bulletin

Weg 1 – Affect Labeling

  • Lieberman, M. D. et al. (2007). Putting feelings into words. Psychological Science
  • Torre, J. B. & Lieberman, M. D. (2018). Putting feelings into words: Affect labeling as implicit emotion regulation. Emotion Review

Weg 2 – Atmung

  • Zaccaro, A. et al. (2018). How breath-control can change your life: A systematic review on psycho-physiological correlates of slow breathing. Frontiers in Human Neuroscience
  • Balban, M. Y. et al. (2023). Brief structured respiration practices enhance mood and reduce physiological arousal. Cell Reports Medicine

Weg 3 – Achtsamkeit / Defusion

  • Brewer, J. A. et al. (2011). Meditation experience is associated with differences in default mode network activity and connectivity. PNAS
  • Kuyken, W. et al. (2016). Efficacy of mindfulness-based cognitive therapy in prevention of depressive relapse. JAMA Psychiatry
  • Hayes, S. C., Strosahl, K. D. & Wilson, K. G. (2011). Acceptance and Commitment Therapy (2. Aufl.). Guilford Press
<a href="https://chrisbloom.de/author/chris/" target="_self">Chris Bloom</a>

Chris Bloom

Ich bin Chris Bloom – Systemischer Therapeut, Gesundheitsökonom (M. Sc.), Autor, Podcaster, Speaker und Coach. Unsere Gedanken und die richtige innere Haltung empowern uns, unser Leben nach unseren Wünschen zu kreieren. Das Fundament hierfür bilden die drei Säulen: Selbstvertrauen, Selbstliebe und Selbstkenntnis. Diese sind für uns individuell erlernbar – wie das Einmaleins in der Schule. Ich helfe dir dabei, dieses Fundament zu schaffen – damit du das Leben leben kannst, das du dir wünscht. Infos zu meiner Vita und Vision: Wer ist Chris Bloom?

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