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Loslassen lernen: Mit diesen Tipps & Übungen schaffst du es

von | Stand: 14. Apr 2021 | Veröffentlicht: 16. Okt 2020

Du möchtest endlich lernen, loszulassen? In diesem Beitrag findest du praxiserprobte Übungen, Tipps und einen kostenfreien Minikurs.

Auf einen Blick

  • Du kannst lernen, loszulassen. Dieser Beitrag und die dazugehörigen Übungen werden dir dabei helfen.
  • An alter Liebe festzuhalten, kann krank machen – bis hin zu psychischen Problemen wie Depressionen oder psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.
  • Loslassen lernen bedeutet, anzunehmen was ist und den Fokus auf dich und dein Leben zu richten.
  • Ich sage dir, wie du Altes in Dankbarkeit gehen lässt und wie du dadurch neues Lebensglück erfahren kannst.
  • Ganz unten im Beitrag findest du meinen kostenfreien Minikurs „Loslassen“ – lasse los und finde wieder Ruhe.

Was bedeutet “loslassen lernen” überhaupt?

Wer mich kennt, weiß, dass “Loslassen” eines meiner absoluten Herzensthemen ist. Meiner Meinung nach können wir nur authentisch Leben und tiefe Beziehungen eingehen, wenn wir Altes loslassen.

Was meine ich damit? Mit einem großen Missverständnis über das Loslassen möchte ich gleich mal aufräumen: Natürlich musst du die Beziehung loslassen, wenn du merkst, dass du es mit einem narzisstischen Partner oder negativen Menschen zu tun hast. Loslassen bedeutet aber nicht einfach nur, eine Beziehung physisch loszulassen – und sich zu trennen. Loslassen lernen bedeutet vor allem und in den allermeisten Fällen, den Ballast deiner Gedanken abzuwerfen und emotionale Grenzen setzen zu können.

Wenn du gedanklich an altem Schmerz festhältst, geht dies mit emotionalem Stress einher. Mittlerweile konnte auch wissenschaftlich gezeigt werden, dass diese emotionale Belastung Depressionen, Panikattacken oder psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Schlafprobleme hervorrufen kann.

Sowohl deine körperliche als auch deine mentale Gesundheit hängt maßgeblich davon ab, ob du alte Liebe und alten Schmerz loslassen kannst. Wenn du mit deinem oder deiner Ex abschließen möchtet, reicht es also nicht, dich nur räumlich zu trennen. Die gedankliche, emotionale Trennung vom Ex-Partner ist entscheidend.

Vergiss nicht: Wenn du an Altem festhältst, versperrt dies deinen Blick für alles Neue, Schöne – und Bessere! Wie ein trüber Schleier legt sich der Schmerz deiner Vergangenheit über deine Augen und lässt dich dein neues Leben nicht erkennen.

In den letzten Jahren habe ich mit vielen Menschen zusammengearbeitet,

Egal, ob du hingehalten wirst oder die Beziehung beendet ist: Du musst lernen, loszulassen und den Fokus auf dein Lebensglück richten. Ansonsten bleibst du durch den alten Schmerz mit dem Ex oder Schwarm verbunden.

Mein Versprechen an dich ist: Eine Beziehung loslassen zu müssen, bedeutet nicht das Ende der Welt. Oft ist es sogar der Anfang von etwas sehr Schönem und birgt die Chance, noch mehr Lebensglück zu erfahren. Ich würde sogar so weit gehen: Eine Beziehung retten zu wollen, ist in vielen Fällen kontraproduktiv und erzeugt unter Umständen mehr Leid, als eine Ex-Partnerschaft in Frieden loszulassen.

Der Prozess des Loslassens

Einen geliebten Menschen oder gar deinen Seelenpartner loszulassen, ist ein schmerzhafter Prozess. Es ist nicht leicht und hinterlässt Spuren. Das ist richtig so, denn: Du bist ein Mensch. In diesem Kapitel sage ich dir zunächst, welche Phasen des Loslassens es gibt – vielleicht findest du dich wieder.

Hinweis: In meinem Podcast “Loslassen – die 6 Phasen und der Schlüssel dazu” gehe ich sehr tief auf diese Phasen ein. Höre dir den Podcast also gerne an, um noch tiefer in das Thema “Loslassen lernen” einzusteigen.

Oder hier Podcast herunterladen

„Festgefahrene Energien“

Als festgefahrene Energie bezeichne ich seelische und emotionale Verletzungen, die so schwer sind, dass du sie nicht loslassen kannst. Womöglich hast du eine Trennung erfahren. Vielleicht hast du diese sogar selbst vollzogen, weil du eine toxische Beziehung erkannt hast.

Trotzdem fühlst du dich, als sei es ein Ding der Unmöglichkeit, endlich loszulassen.

Gedanklich schweifst du immer wieder in Situationen ab, die dich verletzt haben. Du fragst dich, was du hättest tun können, um diese schmerzhafte Erfahrung nicht machen zu müssen

Nach einiger Zeit, manchmal auch erst nach Jahren, manifestieren sich die negativen Gedanken und der emotionale Stress auf körperlicher Ebene. Du bekommst Kopfschmerzen, hast Probleme dich zu konzentrieren oder leidest an Schlafstörungen (dass anhaltender emotionaler Stress sich körperlich in Krankheiten niederschlagen kann, ist ein gut erforschter Fakt).

Oft fühlst du dich ausgelaugt und müde und hast keine Lust mehr, dich mit Freunden zu treffen. Auch in der Arbeit läuft es nicht mehr so rund. Dein Leben scheint den Bach runterzugehen.

Spätestens jetzt ist an der Zeit, das Loslassen aktiv zu lernen, um heilen zu können: Denn der emotionale und seelische Stress entzieht dir wahnsinnig viel Energie. Energie, die dein Körper braucht – und die du für die schönen Dinge im Leben einsetzen kannst.

Es ist Zeit, loszulassen

Irgendwann bist du auf körperlicher Ebene so erschöpft, dass du dir selbst “Stopp” sagst. Vielleicht haben sich deine Kopfschmerzen zu einer chronischen Migräne entwickelt oder deine Schlafstörungen beeinträchtigen deinen Alltag.

Du weißt: So wie es ist, kann es nicht weitergehen. Es muss sich etwas ändern. Du brauchst JETZT wieder die Energie und die Kraft um Dinge zu tun, die dich in deinem Leben glücklich machen und voranbringen.

Loslassen lernen: Tipps und Übungen, die sofort helfen 

Vor allem dann, wenn das Beziehungs-Aus für dich überraschend kam, fällt dir das Loslassen sehr schwer. Es ist wichtig zu verstehen, dass uns das Festhalten an alter Liebe langfristige nicht dient. Früher oder später musst du lernen, loszulassen.

Nach einer angemessenen Trauerphase dürfen wir den Fokus wieder zu 100% auf uns selbst richten. Nachfolgend findest du einige von mir erprobte Tipps die dir dabei helfen, loslassen zu lernen.

Das Jetzt annehmen

Es wird dich in deinem Leben nicht weiterbringen, an altem Schmerz festzuhalten. Dein Leben wird sich auch nicht zum Positiven wenden, wenn du alte Situationen und Ereignisse immer wieder neu durchdenkst. Dies ist beispielsweise nach Trennungen eine typische Form der Selbstsabotage, die dir nicht weiterhilft.

Das Beste, was du jetzt tun kannst, ist, die Situation erstmal so anzunehmen, wie sie ist. Es ist wichtig, den Schmerz, die Wut oder die Frustration zu fühlen und sie zu akzeptieren. 

Loslassen lernen bedeutet, im Hier und Jetzt präsent zu bleiben. Die Vergangenheit ist bereits passiert, die Zukunft ist noch nicht hier. Die Gegenwart gestaltest du hingegen bewusst durch deine Gedanken und dein Handeln.

Werde dir bewusst, dass du deinen Ex loslassen kannst, wenn du den Fokus auf den gegenwärtigen Moment richtest. Vermeide es, in alten Erinnerungen zu schwelgen. Ich weiß: Das ist nicht immer leicht. Wichtig ist, dass du ehrlich mit dir selbst bist und die Erinnerungen zwar in Dankbarkeit in dir behältst, dich aber nicht von ihnen dominieren lässt – oder an ihnen festhältst, sodass sie sich ständig in deinem Kopf befinden.

Meditation kann dir genau dabei helfen: Anzunehmen, was ist – gedanklich aber nicht darin stecken zu bleiben. In meinem Blogbeitrag Meditation für Anfänger sage ich dir ganz genau, wie eine tägliche Meditationspraxis dein Leben bereichert.

Vielleicht merkst du, wie sich durch das Annehmen des Ist-Zustandes nun ein Knoten in deiner Brust löst. Vielleicht bemerkst du auch, dass der Bereich um deine Schultern herum weicher wird. Es ist sehr befreiend, die Last der Vergangenheit und die Erwartungen an die Zukunft in Liebe loszulassen.

Vergebung und Dankbarkeit

Vergeben bedeutet, sein eigenes Fehlverhalten und das Fehlverhalten anderer Menschen mental zu verarbeiten und möglichen Groll darüber abzubauen. Vergebung passiert unabhängig von Schuld oder Folgen der Tat. Du kannst selbst dann vergeben, wenn du keine Entschuldigung bekommst. Wenn du loslassen lernst, erkennst du die menschliche Unvollkommenheit als solche an. Du hast es nicht mehr nötig, dich und andere Menschen zu bewerten oder zu verurteilen.

Wie unfassbar mächtig es als Werkzeug für dich sein kann und warum es dich befreit, erfährst du auch in meinem großen Beitrag zum Thema Vergeben und Verzeihen.

Übung

Schreibe auf ein Blatt Papier, was zwischen euch passiert ist. Entschuldige dich für deinen Anteil an der Geschichte und vergib deinem Gegenüber seinen Anteil. Nun verbrenne das Blatt Papier in einer feuersicheren Schale. Mit dem Akt des Verbrennens hast du symbolisch losgelassen.

Wenn du dir und anderen Menschen vergibst, dann bist du frei, um dankbar für die Lektion zu sein, die dich diese Situation gelehrt hat.

In der stoischen Philosophie heißt es so schön: “Das Hindernis ist der Weg”. Hinter diesem Zitat verbirgt sich der Gedanke, dass wir an den Widrigkeiten des Lebens wachsen und durch sie unsere Persönlichkeit formen.

Vielleicht weißt du dank deiner schmerzhaften Erfahrung nun, wo deine persönlichen Grenzen liegen. Aufgrund des Schmerzes weißt du, was du im Leben brauchst, wo deine Wünsche und Bedürfnisse liegen und dass du das Recht hast, diese einzufordern.

Du hast gelernt, manchmal einen geliebten Menschen loslassen zu müssen, um dich selbst zu finden – und glücklich zu werden.

Sich selbst positiv auffüllen

Ein kleines Gedankenexperiment, das dir beim Loslassen lernen helfen soll: Stell dir vor, du bist dein eigener Partner. Ihr seid 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche zusammen. Und das für den Rest eures Lebens. Welches Gefühl löst diese Vorstellung in dir aus?

Wie behandelst du dich in dieser Beziehung mit dir selbst? Redest du liebevoll mit dir? Führst du dich zu romantischen Dates aus? Kochst du abends etwas leckeres für dich? Liest du dir interessante Artikel aus der Zeitung vor? Machst du dir regelmäßig Komplimente? Kannst du die Liebe zu dir selbst lernen?

Beobachte in deinem Alltag ganz genau, wie du mit dir selbst umgehst. Würdest du deine Beziehung mit dir als glücklich und harmonisch bezeichnen? Baut sich die Beziehung mit dir selbst auf den Grundpfeilern von Wertschätzung, Liebe, Respekt und Vertrauen auf?

Wärst du unglücklich, wenn dein Partner dich so behandeln würde, wie du dich selbst behandelst?

Die Art, wie du mit dir selbst sprichst und mit dir umgehst, beeinflusst die Qualität deiner Beziehungen im Außen. Du darfst lernen, dich selbst mit positiven Gedanken und Gefühlen aufzufüllen.

Wenn du dich selbst mit Liebe, Wertschätzung und Respekt behandelst, kannst du neue und schöne Erlebnisse und Menschen in dein Leben ziehen.

Entscheide dich bewusst fürs Loslassen

Eine praktische Übung, um Altes loszulassen, ist das sogenannte Trennen der Energiebänder.

Übung

Binde ein Seil oder eine Kordel um deinen Bauch und befestige das andere Ende an einem Türknauf. Stelle dir vor deinem geistigen Auge vor, dass dieses Seil dich und deinen Ex-Partner verbindet.

Nachdem du folgende Worte gesprochen hast: “Ich vergebe dir. Bitte vergib mir auch. Ich danke dir.” schneidest du das Seil zwischen euch mit einer Schere durch. Das durchschneiden des Seils symbolisiert, dass du nun die Liebe loslassen kannst.

Werde dir deiner Ängste bewusst

Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du loslässt, woran du aktuell festhältst? Hast du Angst, für immer alleine zu bleiben? Hast du Angst, die falsche Entscheidung zu treffen? Hast du Verlustangst?

Übung

Schließe deine Augen und stelle dir vor, dass du bereits losgelassen hast. Wie sieht dein Leben jetzt aus? Haben sich deine Ängste bewahrheitet? Wie fühlt es sich an, nachdem du die Liebe loslassen konntest?

Wenn wir das “Worst Case-Szenario” in unseren Gedanken bereits vorab durchspielen, dann wirken Situationen in der Realität nicht mehr ganz so bedrohlich.

Da wir die Gefühle dank der Kraft unserer Gedanken bereits gefühlt haben, werden wir von ihnen in der realen Situation nicht mehr überrumpelt.

Übe dich in Akzeptanz

So sehr wir uns auch wünschen, andere Menschen zu unseren Gunsten zu ändern – verändern können wir immer nur uns selbst. Es ist wichtig, dich und die Person, die dich verletzt hat, so zu akzeptieren, wie ihr seid. Loslassen lernen bedeutet, diese Akzeptanz aufzubringen zu können.

Der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung ist ein höchst individueller Weg. Jeder geht ihn auf seine Art und Weise und bestimmt sein eigenes Tempo.  Vielleicht bist du ab irgendeinem Punkt schneller gegangen, als dein Partner. Vielleicht hast du an einer Weggabelung beschlossen, eine andere Abzweigung zu wählen. 

Wenn du den Blick auf deinem eigenen Weg behältst, dann siehst du, wie viele Menschen auf diesem Weg bereits mit dir gehen. Das sind die Menschen, die zu dir und deinem Leben passen. Es kann auch helfen, für dich herauszufinden, welcher Beziehungstyp du bist. So weißt du für die Zukunft noch besser, welche Bedürfnisse du beispielsweise in einer Partnerschaft hast.

Triff dich mit Menschen

Und zwar mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Es ist sehr hilfreich, Menschen zu treffen, die sich in einer ähnlich Situation befinden oder diese bereits erfolgreich gemeistert haben. Austausch ist für uns Menschen unfassbar wichtig. Wir brauchen das Gefühl, verstanden zu werden dazuzugehören.

Vermeide den Kontakt mit Menschen, die in ungesunden Lebenssituationen festhängen und kein Interesse daran haben, sich weiterzuentwickeln. Diese Menschen werden dich in deiner Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls zurückhalten.

Noch mehr Tipps gegen das Alleinsein findest du in meinem ausführlichen Beitrag: Was tun gegen Einsamkeit?

Lerne, negative Gefühle auszuhalten

Negative Gefühle sind nicht schön, aber sie gehören zum Leben dazu. Schöne Gefühle sind schön, weil wir den Schmerz negativer Gefühle kennen.

Um negative Gefühle loszulassen, musst du sie einmal vollständig fühlen. Erst wenn wir Gefühle fühlen, können wir entscheiden, was wir mit ihnen anfangen wollen. Beim Loslassen lernen geht es darum, die negativen Gefühle zu benennen, einmal zu fühlen und sie anschließend gehen zu lassen. Ich fühle am liebsten während meiner täglichen Meditationspraxis. Hier richte ich den Blick nach innen und erforsche meine aktuellen Gefühle. Schau dir dein Gefühl von allen Seiten an. 

Wie sieht dein Gefühl aus? Welche Farbe hat es? Wie fühlt es sich an? Ist es weich oder hart? Ist es vielleicht sogar etwas glitschig?  Sobald du dir dein Gefühl gut genug angeschaut hast, kannst du überlegen, was du jetzt damit machen willst. Falls du es gehen lassen willst, dann bedanke dich für die Information, die dir das Gefühl gegeben hat. Anschließend verabschiedest du dich von dem Gefühl und lässt es los.

Negative Gefühle sind allerdings nicht mit destruktiven, wiederkehrenden Gedankenschleifen zu verwechseln. Diese können sich sehr negativ auf die Lebensqualität auswirken, da sie uns nachts beispielsweise vom Schlafen abhalten. Diesen Grübeleien solltest du dich nicht permanent hingeben. Erfahre stattdessen, wie du ein Gedankenkarussell effektiv stoppen kannst.

Vision Board erstellen

Ein Vision Board ist ein mächtiges Werkzeug, um deine Visionen, Träume und Wünsche zu visualisieren. Es hilft dir dabei, deine Ziele festzulegen und bringt dich diesen Stück für Stück näher. Eine sehr ausführliche Beschreibung inklusive Anleitung (mit Video), findest du in meinem Beitrag Vision Board erstellen.

Was macht dich glücklich im Leben?

Was macht dich glücklich, wenn dir niemand sagt, was dich glücklich macht? Das gilt es, herauszufinden. Beantworte dir selbst unbedingt auch die Frage: Was macht eine gute Beziehung für dich aus?

Ich habe zum Beispiel vor einigen Jahren gemerkt, dass Yoga mich glücklich macht. Und es wundert mich nicht, dass eine neue Studie der NYU School of Medicine ergab, dass Yoga sich positiv auf die Psyche und das Wohlbefinden auswirken kann. Die tägliche Praxis hilft vielen Menschen dabei, mit Angtgefühlen umzugehen.

Übung

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe alle Aktivitäten und Ziele auf, die dich glücklich machen. Priorisiere anschließend diese Aktivitäten und Ziele: Ganz oben steht dein größter Wunsch. Ganz unten die Aktivität oder das Ziel, dass zwar nett ist, aber nicht zwingend notwendig.

So visualisiert du, was dir in deinem Leben wichtig ist und woraus du deine Energie und Kraft schöpfst.

Wenn es dir jetzt noch schwer fällt, mit deiner Vergangenheit abzuschließen, dann empfehle ich dir meine Podcast Folge “Deine Loslass-Agenda funktioniert nicht? Die 4 großen Missverständnisse übers Loslassen!”. Hier erfährst du nochmal ganz genau, warum es uns manchmal so schwer fällt mit der Vergangenheit abzuschließen.

Oder Podcast herunterladen

Wie lange dauert es, loslassen zu lernen?

Loslassen lernen ist nicht einfach. Dementsprechend lange dauert es, bis uns die Methoden wirklich in Fleisch und Blut übergegangen sind. Es ist auch keine antrainierte Fähigkeit, die man auf Knopfdruck abrufen kann.

Es ist ein Prozess, dem sich jeder Mensch irgendwann im Leben einmal stellen muss, um am Ende zu neuem und besserem Lebensglück zu gelangen. Dieser Prozess lässt sich zwar beschleunigen, aber loslassen lernen heißt vor allem, sich mit der Frage der persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen.

Eine alte Liebe, einen Soulmate, ein Familienmitglied oder eine Freundschaft zu beenden und loszulassen, ist schmerzhaft. Oft dauert es Wochen, Monate oder sogar Jahre, bis du über den Schmerz hinweg kommst und wirklich gelernt hast, loszulassen.

Die gute Nachricht ist: Anhand eines Perspektivwechsels, dem Ablegen von Glaubenssätzen sowie Übungen können wir einen gesunden Weg gehen, um loslassen zu können, wenn vonnöten. Das Ziel ist, als Mensch zu wachsen. Loslassen lernen ist nicht angenehm und erfordert sehr viel Kraft und Mut. Wenn du dich aber traust, diesen Schritt zu gehen, erlebst du früher oder später eine unfassbare Freiheit in dir.

Erst wenn du beispielsweise eine Beziehung richtig losgelassen hast, kannst du dich darum kümmern, den richtigen Partner zu finden.

Minikurs „Loslassen“

Lerne dich und deinen wahren Wert kennen und führe erfüllende Beziehungen. Der Kurs enthält ein PDF mit direkten Übungen, die dich zurück in deine Kraft führen.

Finde jetzt wieder Ruhe und starte noch heute den Kurs:

Häufige Fragen

Was bedeutet „Loslassen“?

Loslassen bedeutet nicht einfach nur, eine Beziehung physisch loszulassen – und sich zu trennen. Loslassen lernen bedeutet vor allem und in den allermeisten Fällen, den Ballast deiner Gedanken abzuwerfen.

Kann man „Loslassen“ lernen?

Ja, man kann loslassen lernen. Loslassen ist ein Prozess, dem sich jeder Mensch irgendwann einmal stellen muss, um am Ende zu neuem und besserem Lebensglück zu gelangen. Dieser Prozess beinhaltet, sich selbst und seinen wahren Wert zu erkennen. Übungen helfen dir dabei.

Wie kann ich eine Person „loslassen“?

Nimm die Situation an, wie sie ist. Es ist wichtig, den Schmerz zu fühlen und zu akzeptieren. Loslassen lernen bedeutet, im Hier und Jetzt präsent zu bleiben. Vermeide es, in alten Erinnerungen zu schwelgen oder an die Zukunft zu denken.

<a href="https://chrisbloom.de/author/chris/" target="_self">Chris Bloom</a>

Chris Bloom

Ich bin Chris Bloom – Systemischer Therapeut i.A., Gesundheitsökonom (M. Sc.), Autor, Podcaster, Speaker und Coach. Unsere Gedanken und die richtige innere Haltung empowern uns, unser Leben nach unseren Wünschen zu kreieren. Das Fundament hierfür bilden die drei Säulen: Selbstvertrauen, Selbstliebe und Selbstkenntnis. Diese sind für uns individuell erlernbar – wie das Einmaleins in der Schule. Ich helfe dir dabei, dieses Fundament zu schaffen – damit du das Leben leben kannst, das du dir wünscht. Infos zu meiner Vita und Vision: Wer ist Chris Bloom?

2 Kommentare

  1. Teresa

    Vielen Dank! Du hast wirklich die wichtigsten Punkte benannt und sie nicht nur bei Theorie belassen.
    Danke für die einfachen Praxistipps.
    Ich bin seit 4 Monaten getrennt habe ihn erst jetzt auf Instagram gelöscht und es kamen wieder sehr viele gemischte Gefühle hoch wenn ich daran denke dass er nun nicht mal auf virtuellem Wege Anteil an meinem Leben hat und ich in seines. Ich musste mir eingestehen dass ich doch noch festgehalten habe und mir und ihm noch nicht verziehen habe.

    • Chris Bloom

      Hallo Teresa,
      von Herzen gerne! Das freut mich zu hören. Ja, das (virtuelle) Festhalten macht es meist noch schwieriger. Du wartest oder hoffst gar auf ein Zeichen, stellst dich und deine Stories natürlich so positiv wie möglich da in der Hoffnung, dass er ein Zeichen abgibt. Die Hoffnung zu erkennen, dass es doch anders ist. Wir dürfen alle lernen und das hast du getan. Du hast Mut bewiesen und wirst einen wundervollen Weg gehen! Sehr bald kommt auch ein neuer Kurs von mir: Loslassen und Trennung überwältigen. Melde dich sehr gerne beim Newsletter an und bleib auf dem Laufenden. Liebe Grüße Chris